Dürfen Kaninchen Orangen essen?

Orangen gehören zu den beliebtesten Zitrusfrüchten. Ihr Saft schmeckt wunderbar, vor allem zu einem herzhaften Frühstück. Aber kann man Orangen auch an Kaninchen verfüttern?

Dürfen Kaninchen Orangen essen? Orangen sind zwar nicht giftig, aber sie enthalten viele Säuren, weshalb man die Portionen klein halten sollte. Die meisten Kaninchen vertragen Orangen recht gut, zumindest ein paar kleine Scheiben. Bevor Sie sie Ihrem Kaninchen geben, sollten Sie die Schale vollständig entfernen. Eine Sache, die Kaninchen aber gut vertragen, sind die weißen Fäden. Diese sind weniger sauer und enthalten viele Ballaststoffe und Antioxidantien.

Orangen sind, wie viele andere Gemüse- und Obstsorten auch, für Kaninchen gut und sicher zu essen. Allerdings sollte man sie nur in geringen Mengen geben.

Lesen Sie weiter, um zu erfahren, welche Nährstoffe in Orangen enthalten sind und was Sie beachten müssen, wenn Sie Ihrem Kaninchen Orangen geben möchten.

Wir verraten Ihnen auch, ob Orangenschalen und Orangensaft für Ihre Kaninchen geeignet sind.

Sind Orangen gesund für Kaninchen?

Orangen sind sehr gesund für Kaninchen. Diese Früchte versorgen den Körper mit vielen wichtigen Vitaminen und Mineralien. Die folgenden Nährstoffe sind reichlich in Orangen enthalten:

  • Vitamin C: stärkt das Immunsystem des Kaninchens
  • Kalium, Kalzium und Magnesium: unterstützen Nerven, Knochen und Gelenke
  • Beta-Carotin: senkt den Blutdruck und stärkt die Haut und das Fell
  • Vitamin B6 und Vitamin B12: tragen zum Körperstoffwechsel bei

Orangen enthalten Zitronensäure (0,6-2,0%), Zucker (von 6-8 bis 15%) und verschiedene Vitamine. Diese finden sich sowohl in der Schale als auch im Saft. Sie können auch nur das Fruchtfleisch an Kaninchen verfüttern, nachdem der Saft ausgepresst wurde.

Das in Orangen enthaltene Vitamin C ist ein wichtiger Nährstoff. Es ist sicherlich problematisch, wenn Ihr Kaninchen nicht genug davon bekommt. In solchen Fällen ist der Verzehr von Orangen sehr sinnvoll.

Denken Sie aber an ein ausgewogenes Verhältnis. Füttern Sie Ihr Kaninchen nur mit kleinen Portionen Orangen und beobachten Sie, wie sich Ihr Kaninchen danach verhält. Entfernen Sie aber in jedem Fall die Kerne aus der Orange, bevor Sie sie verfüttern.

Kaninchen, die an Diabetes leiden, sollten dagegen kein Futter zu sich nehmen, das sich negativ auf den Blutzuckerspiegel auswirken kann. Unter diesen Umständen sollten Sie Orangen komplett vermeiden.

Vitamin C ist für Kaninchen sehr wichtig, denn es stärkt das Immunsystem und beugt Krankheiten vor. Es verhilft Ihrem Kaninchen so zu einem längeren und gesünderen Leben, da seine Abwehrkräfte aufrechterhalten werden.

Der beste Weg, einem Kaninchen Vitamin C mittels Orangen zu geben, ist in Kombination mit anderen Nahrungsmitteln. Sie können aber auch andere Obstsorten wie Tomaten verfüttern, die ebenfalls Vitamin C enthalten.

Sie sollten die Portionen für Ihr Kaninchen klein halten, um Verdauungsstörungen zu vermeiden. Diese säurehaltige Frucht ist für Kaninchen nicht im Übermaß geeignet.

Sie sollten auch zu viel Orangensaft vermeiden, da er schnell zu Durchfall führen kann. Am besten ist es, wenn Sie Ihre Kaninchen nicht ausschließlich mit Orangen füttern, sondern sie als kleine Beigabe zum regulären Futter geben.

Variieren Sie das Obst, das Sie Ihren Kaninchen geben. Geben Sie auch mal eine Banane, die für Kaninchen ebenfalls sehr gut geeignet ist. Im Sommer sind auch bestimmte Stücke von Wassermelonen ein guter Snack.

Können Kaninchen Orangenschalen essen?

Bei der Orangenschale muss man etwas vorsichtiger sein. Nicht alle Kaninchen mögen sie, weil sie zu säurehaltig ist. Manche Menschen geben ihrem Kaninchen Orangenschalen.

Aber das ist umstritten, und einige Tierärzte raten davon ab. Am besten wenden Sie sich an den Tierarzt, zu dem Sie Ihre Kaninchen regelmäßig bringen.

Das Hauptproblem besteht darin, dass die Schale Giftstoffe enthält. Das gilt insbesondere dann, wenn die Orangen mit Chemikalien behandelt wurden.

Wenn Sie Ihren Kaninchen Orangenschalen geben möchte, sollten Sie nur Bio-Orangen verwenden.

Entfernen Sie die weißen Stellen der Schale, denn die können zu bitter schmecken.

Das Wichtigste ist, dass wir sie nicht öfter als einmal pro Woche mit dieser Frucht füttern. Höchstens zweimal, wenn es sich um ein erwachsenes Kaninchen bei guter Gesundheit handelt.

Wann sind Orangen schlecht für Kaninchen?

Orangen enthalten nicht nur Vitamin C, sondern auch natürlichen Zucker. Zucker ist genau wie Fett in größeren Mengen schädlich für Kaninchen. Deshalb sind auch Nüsse für Kaninchen nicht geeignet.

Wenn Sie Ihr Kaninchen übermäßig mit Orangen füttern, kann es zu Magenproblemen kommen, da es zu viel Zucker aufnimmt. Das kann auch zu Stuhl- und Verdauungsproblemen führen.

Gemüse ist weniger zuckerhaltig. Sie können zum Beispiel gelegentlich ein Stück Paprika oder auch Sellerie geben, den die meisten Kaninchen gut vertragen.

Allerdings gilt das auch nicht für alle Gemüsesorten. Viele Wurzelgemüse wie Pastinaken sind recht zuckerhaltig und sollten nur in kleinen Mengen gegeben werden.

Bedenken Sie, dass nicht alle Teile der Orangen für Kaninchen geeignet sind. Die Schale enthält zwar viel Vitamin C, kann aber zu Verstopfung im Verdauungstrakt, Magen-Darm-Problemen oder sogar zum Ersticken führen.

Ist Orangensaft für Kaninchen geeignet?

Als Alternative zur ganzen Frucht können Sie Orangen vor der Fütterung pürieren oder zu Saft verarbeiten. Orangenpüree und Orangensaft haben den Vorteil, dass sie schneller resorbiert werden.

Das bedeutet, dass die darin enthaltenen Nährstoffe von Kaninchen besser aufgenommen werden können. Die Kaninchen profitieren so optimal von den Nährstoffen.

In pürierter Form lassen sich Orangen auch gut unter das normale Kaninchenfutter mischen.

Was ist bei der Fütterung von Orangen zu beachten?

Meerschweinchen Allgemeine Informat...
Meerschweinchen Allgemeine Informationen

Einige Früchte können für Kaninchen giftig sein. Orangen gehören aber nicht dazu. Wie bei den meisten Lebensmitteln ist allerdings ein übermäßiger Verzehr gefährlich.

Die Wirkung ist unterschiedlich, hängt aber vom Alter und der Größe der Kaninchen ab. Jungen Kaninchen sollte man nicht mehr als ein Viertel einer kleinen Orange geben. Ausgewachsene Kaninchen können kleine Orangen aber auch ganz verzehren.

Wenn Sie Ihrem Kaninchen Orangen geben, achten Sie darauf, dass die Früchte voll ausgereift sind. Das lässt sich am besten überprüfen, indem Sie selbst ein Stück probieren.

Wenn das Fruchtfleisch saftig und süß ist, können Sie es Ihrem Kaninchen ohne Bedenken anbieten. Wie alle Zitrusfrüchte enthalten Orangen viel Säure und sollten daher nur in Maßen gefüttert werden.

Geben Sie Ihrem Kaninchen höchstens eine Orange. Größere Mengen können aufgrund der Säure zu Verdauungsstörungen oder Durchfall führen.

Kaufen Sie nach Möglichkeit unbehandelte Bio-Orangen. Schälen Sie die Früchte vor der Fütterung gründlich und entfernen Sie alle Kerne. Ihr Kaninchen sollte keine Giftstoffe wie die in den Kernen enthaltene Blausäure aufnehmen.

Vorsicht vor versehentlichem Überfressen

Da Orangen zu den Früchten gehören, die oft im Obstkorb liegen, besteht die Gefahr, dass Kinder sie ohne unser Wissen an die Kaninchen verfüttern. Dabei kann das Kaninchen auch zu viel bekommen.

Für den unwahrscheinlichen Fall, dass ein Kaninchen zu viel Orange frisst, beobachten Sie die Situation danach sorgfältig. Wenn Symptome wie Durchfall auftreten, bringen Sie es am besten sofort zum Tierarzt.

Fazit: Dürfen Kaninchen Orangen essen?

Orangen sind eine gute Quelle für verschiedene Nährstoffe, die für Kaninchen wichtig sind. Allerdings können verschiedene Kaninchen unterschiedlich darauf reagieren.

Wenden Sie sich an Ihren Tierarzt, um sich beraten zu lassen, wie viel Orangen Sie Ihrem Kaninchen geben sollten.

Sie sollten auch herausfinden, welche anderen Früchte gut oder schädlich sein können. Behalten Sie außerdem die Gesundheit Ihres Kaninchens im Auge, wenn Sie es mit Orangen versorgen.

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